Blog-Empfehlungen

Feel better-Blog


Werbe-Empfehlung

Ebook Sofort-Entspannung - Ihr Intensivtrainingsprogramm

Intensivtraining
Sofort-Entspannung!

Reframing! - Die Umdeutung der Sprache - oder die Zauberei der erfolgreichen Kommunikation

Was ist ein Reframe?

Warum ist Reframing ein wichtiges Kommunikations-Instrument?

Wann ist Reframing ein wichtiges Kommunikations-Instrument?


Es gibt nichts, das an sich gut oder schlecht wäre, nur das Denken macht es so.
Shakespeare


Was ist ein Reframe?

Reframe bedeutet, die Sichtweise oder auch den Blickwinkel einer Person so zu verändern, dass die Situation auch aus einer anderen Perspektive betrachtet werden kann.

Vorrangig dabei ist es, aus einer negativen oder sogar für den Gesprächspartner ausweglosen Sicht, die Kehrseite oder sogar den Nutzen der Situation zu erkennen.

Ein Beispiel:

Der Wanderer sagt: „Das ist aber ein heftiger Regen!“ Eine ungelegene, unangenehme, ärgerliche Situation für ihn, wenn er ohne Regenmantel und Schirm im Freien unterwegs ist.

Genau umgekehrt ist es jedoch für den Landwirt, wenn gerade eine große Trockenperiode geherrscht hat und seine junge Saat mangels Regen nicht aufgehen konnte und zu vertrocknen drohte, noch ehe sie gesprossen ist. Für ihn ist der Regen ein Segen!

Die Bedeutung jedes Ereignisses hängt von dem Rahmen ab, in den Sie es stellen.

Wenn Sie einen Rahmen wechseln, verändern Sie auch die Bedeutung des Ereignisses. Reframing ist ein Umetikettieren oder auch ein in-einen-anderen-Rahmen-Stellen.
Bisher haben Sie es nur von dieser Seite gesehen, jetzt können Sie es auch von einer anderen Seite betrachten.

In vielen Fällen wird das Problem kleiner oder es liegt sogar schon die Lösung parat. Schon die Möglichkeit, aus einem großen Problem ein kleines zu machen, ist in der Problemlösungsphase ein großer Gewinn.

Übrigens: In jedem Witz steckt ein Reframe. Ist dieser Reframe gut, wird herzlich gelacht. Dies geschieht dadurch, dass der Zuhörer in eine bestimmte Situation versetzt wird und plötzlich und unerwartet ein Rahmenwechsel stattfindet.

 


Warum ist Reframing ein wichtiges Kommunikations-Instrument?

Reframing bedeutet auch „ein Problem einzugrenzen, zu verringern oder - metaphorisch betrachtet - „Aus dem Elefanten eine Mücke zu machen.“

Denn wir handeln immer nur mit den Ressourcen, die wir haben.

Reframing heißt „die Ressource wecken“. Denn jede Ressource ist irgendwo auch brauchbar. Hinter jedem Verhalten gibt es immer eine positive Absicht.

Ein Vater sagt: „Meine Tochter ist einfach zu stur“,
In einen anderen Rahmen gestellt:
Sie sagen. „Sind Sie nicht stolz darauf, dass Sie zu Männern mit schlechten Absichten nein sagen kann“?
Zu anderer Zeit und anderer Stelle würde der Vater das genau so sehen und stolz sein.

 

Reframe für einen Raucher

„Ich bin Raucher“ hört sich schon mal ziemlich endgültig/bestimmt an „und möchte das Rauchen einstellen“.  Sein Ziel!

Frage: Wie viele Zigaretten rauchen Sie am Tag?

Antwort: 20 Zigaretten

Frage: Wie lange rauchen Sie an jeder dieser Zigaretten?

Antwort: 6 Minuten

Aussage: Das bedeutet, dass Sie am Tag 120 Minuten rauchen! Oder anders gesagt:
2 Stunden?

Antwort: Ja, stimmt.

Frage: Das bedeutet dem zufolge, dass Sie 22 Stunden nicht rauchen? Also sind Sie ein Nichtraucher, der 2 Stunden am Tag raucht? Stimmt das?


Damit haben wir eine wesentliche Verkleinerung des Problems erreicht und den Klienten in einen neuen Rahmen gebracht.


Beispiele, wie Reframing eine andere Sichtweise bringt:

„Meine Arbeit läuft schlecht und ich bin deprimiert.“

- Müsstest du vielleicht deinen Job wechseln?
- Welche Bereiche sind es genau, die schlecht laufen?
- Das zeigt, dass dir deine Arbeit wichtig ist.
- Wie geht es dir denn im Allgemeinen?
- Was ist wichtig an deiner Arbeit und was glaubst du läuft schlecht?

Bemerkung:

Reframing bedeutet nicht, die Welt durch eine rosarote Brille zu betrachten. Probleme verschwinden nicht von selbst. Es muss immer noch daran gearbeitet werden. Doch wenn Sie mehrere Möglichkeiten haben, die Probleme zu betrachten, können Sie sie leichter lösen.

Reframes sind übrigens oft besser, wenn sie als Frage daherkommen anstatt als Behauptung.

Ein weiteres Beispiel:

Ein Klient sagt: „Ich war als Kind immer so alleine.“

Der Reframe des Therapeuten:

„Kann es sein, dass Du dadurch sehr früh ein selbständiger Mensch wurdest?“

Damit versetzt er den Klienten sofort in einen anderen Kontext (anderen Zusammenhang).


Sie möchten auch ein Spitzen-Kommunikator werden?

Wie alle wichtigen Sprachmuster und die metaphorische Sprache lernen Sie auch dies im 5-tägigen Hypno 1a Seminar; spielerisch leicht im Superlearning-Verfahren bei Hans-Peter Zimmermann.

Buchtipp:

Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung von Joseph O’Connor und John Seymour ISBN 3-924007-66-5

 

Lesenswertes

23.07.10

Führungskraft sein

Führung leben

13.04.10

Klare Gedanken durch

Bewusstseinsschärfung

18.02.10

Unternehmer- Mönch- Lehrender

in einer Person

Weitere News...