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Betriebsanleitung für den Verstand

Für jede Ware ist einen Gebrauchsanweisung als Beilage vorgeschrieben.
Außer für den Gegenstand, den wir am meisten benutzen. Für unseren Verstand gibt es keine ISO 9000… oder ein Qualitätsmanagement – Handbuch.
Benutzen Sie diese Erläuterung als vorläufige Einführung und Anwendung, bis Ihnen eine bessere Betriebsanleitung zur Verfügung steht.

 

Inhalte


Denken und Glauben

Der Verstand und das Körperbewusstsein

Von Gedanken zum Gefühl

 

 

 

Denken und Glauben

Viele Autoren, Lehrer, Berater und Caches geben dieses Wissen nicht weiter.
Unser Verstand ist ein wunderbares Instrument, den uns das Leben geschenkt hat.

Nur wissen wir wenig darüber, wie dieser Verstand arbeitet. Diese vielen Gedanken, die unser Verstand jeden Tag denkt… die Wissenschaft hat angeblich herausgefunden, dass er zwischen 50 000 und 80 000 Gedanken jeden Tag denkt… können wir nicht ablehnen oder bekämpfen. Diese können  wir nicht steuern. Die kommen durch wie die Wolken. Sie gehen auch wieder wie die Wolken.

Daher ist nicht entscheidend was Sie denken. Die entscheidende Frage ist, was davon für wahr halten.  Entscheidend ist, was Sie glauben,  von Ihren vielen, vielen Gedanken.

In Grunde bedeutet das nicht was denkst du darüber über ein Ding, sondern was glaubst du darüber. Was hältst du für wahr. Diese Unterscheidung ist die Grundlage für jede weitere Verbesserung der eigenen Lebensqualität. Diese Erkenntnis  lässt keinen Lebensbereich außer Acht.

Das funktioniert 24 Stunden am Tag. Was glaubt es in mir? Welche Gedanken halte ich für wahr?

 

Der Verstand arbeitet nach folgendem Schema…Glaube ich einen bestimmten Gedanken, wie zum Beispiel den Gedanken den viele Menschen glauben: „Das Leben ist schwer“…. Dann nimmt mein Verstand dies als Auftrag wahr. Es ist genauso wie wenn Sie einem Computer einen Suchbefehl  geben.  Der Verstand geht dann hin, wie eine verlässlicher Suchhund, sucht tag-täglich und das 24 Stunden am Tag nach Beweisen dafür, dass das Leben schwer ist.

 

Sie kennen dies bestimmt wenn Sie ein neues Auto,  Anzug oder  anderen bereichernden Gegenstand gekauft haben oder sich zum Kauf entschlossen haben. Von dem Moment an sehen Sie überall dieses Produkt, was Ihnen zuvor nie wirklich aufgefallen ist.
Ihr Fokus richtet sich einfach darauf, wenn es beispielsweise ein  Mercedes ist, Mercedes, Mercedes, Mercedes…

 

Ihr Verstand bekommt also, durch das was sie glauben, einen Suchauftrag. Dieser Auftrag lautet: Bitte beweise mir dass das stimmt was ich glaube. Das hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Es ist ein selektiver Suchbefehl. Unser Verstand ist also ein sehr treuer Diener unseres Glaubens. Er wird mir sehr viele Beweise  dafür finden, die mir bestätigen, dass ich Recht habe.

 

Das bedeutet  im obigen Fall, dass das Leben nicht leicht ist, sondern schwer ist.
Können Sie sich jedoch dem Gedanken öffnen, das Leben ist leicht?

 

Das ist jedoch kein „DU SOLLTEST DICH  ÖFFEN“ und zu glauben beginnen und das in einer neutralen Leichtigkeit. Nur dem Gedanken öffnen, dass das Leben in wirklich leicht ist, dann wir Ihr Verstand dieses  Beweise für genau diesen gegenteiligen Gedanken finden. Entsprechend leichter werden Sie Ihr  Leben auch in der Folge auch empfinden.
Dazu ist es erforderlich, diesen Glauben zu hinterfragen, ob er in jeder Situation seine Berechtigung hat. Oder ob es Situationen bereits gegeben hat, wo der der Gedanke: „DAS LEBEN IST LEICHT“ seine Berechtigung hatte? Und wer wären Sie, wenn Sie diesen Gedanken: „DAS LEBEN IST SCHWER“ nicht denken müssten?

 

Auf dies Weise entsteht die von Ihnen, oder auch von mir und jedem anderen Menschen so subjektiv empfundene Lebenswirklichkeit. Samt all meinen  Empfindungen, Gefühlen und Emotionen.

 

 

 

Der Verstand und das Körperbewusstsein

Der Verstand hat immer die Absicht, die Vorherrschaft im Menschen zu übernehmen. Er hat keine Substanz. Das Gehirn ist lediglich die Hardware, das alle Impulse als elektrische Signale  empfängt.

Der kleine Selbstversuch: Wenn sie das nächste Mal richtig Hunger oder Durst haben, versuchen Sie mit Ihrem Verstand Ihrem Körper einmal zu erklären, dass dies ein fehlerhaftes Signal sei. Ihren Körper wird es absolut nicht interessieren.

Unser Körper verfügt über Emotionen, Gefühle und Empfindungen. Diese sind durch das Körperbewusstsein zu unterscheiden. Ein geübter Mensch kann diese Unterschiede wahrnehmen.

Dazu eine Bildhafte Darstellung:

Empfindungen sind so flüchtig wie die Luft. Sie sind ständig in Bewegung.

Gefühle sind so fließend wie das Wasser. Ihr fließender Charakter ist das Entscheidende, denn sie wechseln unablässig.

Emotionen sind so grob aber auch kraftvoll wie der Mutterboden. Durch das Erdreich in Verbindung mit Wasser und Luft kann stets neues Leben entstehen.

Die Ortsbestimmung der Körperempfindungen

Empfindungen sind in unserem gesamten Körper wahrnehmbar; oft auch darüber hinaus.

Gefühle entwickeln sich nur in der Brust.

Emotionen entstehen im Sonnengeflecht (in Verbindung mit dem Denken), doch die emotionale Kraft lagert tief im Becken.

Je nach Alltagssituation und innerer Befindlichkeit steht uns einmal die Emotion, dann wieder das Gefühl oder eine Empfindung im Vordergrund.

Eine klare Zuordnung entsteht, wenn der Mensch seine Achtsamkeit trainiert. Achtsamkeit wird genauso gebildet, wie Muskeln...durch spannen und entspannen. Tägliches Praktizieren lässt die Gegenwartsklarheit, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit oder Bewusstsein…es ist alles das gleiche… zur Gewohnheit werden, wie jede andere Handlung im täglichen Leben auch. Entspannung führt zum kostbarsten Seienszustand. Entspannung und Bewusstheit sind zwei Seiten der derselben Medaille.

Das Paradoxon: wenn der Gedankenstrom angehalten wird, fängt das wirkliche Denken an. Empfindungen, Gefühle und Emotionen können dadurch differenziert wahrgenommen werden.

Keine Macht ist größer als die Macht der Gedankenstille.

 

Vom Gedanken zum Gefühl

Das was ich glaube, manifestiert sich in mir als Gefühl. Gefühle entstehen also aus Gedanke heraus.

 

Denke ich den Gedanken, „ich bin alleine“, entsteht hieraus das Gefühl der Angst.
Denke ich das Leben ist schwer, entsteht in mir das Gefühl der Schwere. Diese Schwere drückt dann auf Nacken und Schultern und dann auch auf die Wirbelsäule.

 

Wenn ich etwas glaube, heißt das nicht, dass dies der Wahrheit entspricht. Was wir über uns und  das Leben glauben, entspricht in vielen Fällen nicht der Wahrheit. Die Wahrheit ist erst einmal das was geschieht. An Fakten. An Geschehnissen.

 

Wenn Ihnen Ihr bester Freund an das Bein tritt, dann ist das Fakt. Der Tritt an das Bein. Was Sie darüber denken ist  etwas anderes. Jetzt beginnt unser Kopfkino. Es macht Storys.

 

Jeder kann durch das Praktizieren der Achtsamkeit die Gewohnheit  der  Aufmerksamkeit und Bewusstheit verfeinern. Damit  den wirkenden Fakten folgen, und  ein weitaus anderes Ergebnis für  sein Leben erschaffen. Der Bereich des Unbewussten verringert sich. Der Mensch kommt so vom Glauben zum Wissen.

 

Jeder kann es bei sich erfahren, wer  oder was der Verursacher oder die Ursache des schlechten Lebensgefühls ist. Das Wunder dabei ist, wenn die wirkende Ursache erkannt ist, verändert sich das Glaubenssystem. Das Erkennen reicht aus. Aus “unbewusst“ wird „bewusst“ und dies durch die gegenwärtige Achtsamkeit.

 

Was Sie dazu benötigen, ist die Anleitung und Ihre Entschlossenheit es zu wollen. Hier bildet der Verstand die erste Hürde. Paradox: Nach all Ihren bisherigen Lebensjahren, möchte er keine Veränderung, obwohl er genau weiß, dass der Wandel das einzige was sich nicht wandelt.

Was Sie für Ihr gewinnbringendes Leben wirklich tun können, um Ihr wahres Glück und inneres Wohlbefinden  zu erlangen ist, wie es Frank Obels sagt:

 

„Vorbereiten auf das, auf das man sich nicht  vorbereiten kann!“

 

Auch das ist für den Verstand paradox. Er hängt an der Vergangenheit. Sie ist ihm bekannt aber für immer vorbei! Er hängt an etwas totem, hat aber Angst vor dem Tod. Er träumt von der Zukunft, von der er noch nicht weiß, ob sie stattfindet. Beides  entspricht nicht der Realität von der wir so gerne sprechen.

Mind-Body-Focusing hilft Ihnen "Authentisch sein" im Leben, in der Liebe, das Ego in all seinen Bewegungen zu erkennen.
Sie erfahren wie Sie den Gedankenstrom anhalten können und Gegenwartsklarheit erlangen. Wie Sie Ihr  Köperbewusstsein verfeinern und damit mehr und mehr den inneren Zweifler ausschalten. Sie qualifizieren so Ihr Bauchgefühl.

 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie am besten gleich unter 0 71 27 92 59 23 an, oder klicken auf den Kontakt.

 

 

 

 

 

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