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Nikotin! – Wie es auf die fein abgestimmte Chemie unseres Gehirnes wirkt
Einen kleinen Ex-Kurs und der Versuch der Erklärung "Warum Tabak" - "Wie wird man süchtig?" finden Sie in meinem Bericht Rauchfrei in die Zukunft
Welches sind die Folgen anhaltenden Tabak-Konsums?
Die Antwort folgt, wenn Sie weiter lesen.
Die Neuro-Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen zur Entschlüsselung dieser ultrafeinen Alchimie, die unser Gehirn funktionieren lässt, in die nun die Drogen eingreifen und dabei das empfindliche System der Produktion der Neuro-Hormone und speziell der Endorphine total durcheinander bringen.
Was sind Endorphine?
Endorphine, Kurzform von "endogene Morphine", sind vom Körper selbst produzierte Morphine, die schmerzlindernd bzw. schmerzunterdrückend (analgetisch) wirken. Endorphine regeln Empfindungen wie Schmerz und Hunger und stehen in Verbindung mit der Produktion von Sexualhormone. Das Endorphinsystem wird unter anderem in Notfallsituationen aktiviert. Die Endorphinausschüttung ist der Grund, warum manche schwer verletzen Menschen zunächst keine Schmerzen verspüren.
Interessanterweise werden Endorphine auch beim Konsum bestimmter Gewürze wie Chili (Inhaltsstoff Capsaicin) produziert.Verletzungen, aber auch UV-Licht und positive Erlebnisse wie Lachen lösen die Ausschüttung von Endorphinen aus, was ihnen den leicht irreführenden Namen Glückshormone eingebracht hat. Es handelt sich bei Endorphinen nicht um Hormone
Bestimmte körperliche Anstrengungen (z. B. Rennen) und Schmerzerfahrungen (z.B. bei BDSM-Spielen) können möglicherweise durch die Ausschüttung von Endorphinen einen Glückszustand hervorrufen.
Wie kann Nikotin das Gehirn täuschen?
Hier erfahren Sie nun, wie das Nikotin des Tabaks auf die Hirnzellen wirkt und dabei eine chemische Abhängigkeit erzeugt:
Die Neuronen unseres Gehirns scheiden eine Substanz aus, die den Schmerz verschwinden lässt und ein gewisses Wohlbefinden hervorruft. Man nennt sie die Endorphine, eine Art natürliche „Morphine“ zu deren Ausschüttung es bei Stress, Schmerz, körperlicher Anstrengung, z. B. anlässlich des schnelleren Gehens, das in den Wadenmuskeln „weh tut“ ect, kommt.
Die Endorphine sind also die natürlichen „Beruhigungsmittel“ für unsere alltäglichen kleinen Schmerzen. Sie wirken auch euphorisierend.
Das Problem ist, dass man in der Natur Substanzen findet, die chemisch den Endorphinen sehr ähnlich sind. Beispiele hierfür sind das Opium und die Alkaloide des Tabaks. Nun nistet sich das Nikotin also anstelle der Endorphine in den Rezeptoren der Neuronen ein, und sodann nimmt das Drama seinen Lauf, weil nun die von diesem fiktiven Endorphinen, dem Nikotin, durchtränkten Neuronen es nicht mehr nötig haben, die natürlichen Endorphine auszuscheiden, die den Schmerz stillen und das Wohlbefinden herbeiführen. Das Ersatzprodukt kann nur allzu gut an ihre Stelle treten.
Das Gehirn kommt aus der Übung und produziert selbst noch sehr schwer Endorphine. Es würde 3 bis 4 Tage nach absetzten des Tabaks dauern, bis es wieder normal produzieren kann. Während dieser Zeit ist der Raucher gegen Schmerz weniger geschützt, er fühlt sich unwohl und …………. fängt fatalerweise wieder an zu rauchen.
Die Neuronen-Kette im Gehirn.
Das Gehirn besteht aus Milliarden Zellen mit unzähligen Verästelungen, die Neuronen genannt werden. Die Neuronen sind in ihrer Weise einzigartig. Die Verästelungen der Neuronen werden Axonen und Dendriten genannt. Die Axonen sind die längeren Verästelungen, die sehr oft paketartig zusammenhängen und das, was wir als „Nervensystem“ bezeichnen, bilden.
Die Dendriten sind die kürzeren Verästelungen, die sich ohne Kontakt an den äußeren Enden eines jeden Axons verzweigen, die jedoch gegenseitig in Reichweite verbleiben. Die sich verästelnden und verknüpfenden Axone und Dendriten bilden eine lebende Struktur, die das Gehirn mit den Wurzeln des Leibes verbinden, indem sie quer durch den ganzen Körper durch das Rückenmark verlaufen.
Die Neuronen bei einem Nichtraucher
Zwischen zwei Neuronen besteht kein direkter Kontakt, sondern ein sehr geringer Abstand: Eine Synapse, über die die Informationen durch biochemische Substanzen übertragen werden, fungieren als Boten: Die Neuro-Transmitter. Zu ihnen gehören auch die Endorphine, die schmerzstillend und euphorisierend wirken. Diese Endorphine werden durch ein Neuron frei gesetzt und sodann von speziellen Rezeptoren des anderen Neurons aufgefangen, etwa so, wie ein Schlüssel in ein Schloss passt. Bei einem Nichtraucher erfolgt der Endorphin-Schutz zwischen zwei Neuronen auf natürliche Weise.
Die Neuronen bei einem Raucher
Die Alkaloide des Tabaks haben eine chemische Zusammensetzung, die der gewisser Neuro-Transmitter ähnelt, darunter auch das Endorphin, was genau übertragen „Im inneren hergestelltes Morphin“ bedeutet. Diese Alkaloide haben ihren Sitz in den Rezeptoren der Neuronen wie Nachschlüssel in den Schlössern und füllen so künstlich die Mengen dieser fiktiven Endorphine auf. Da die Neuronen dann gesättigt sind, blockiert dieses Phänomen die Absonderung natürlicher Endorphine, deren Freisetzung so geringer wird. Zum Ausgleich des Mangels und der unangenehmen Empfindung greift der Raucher wiederum zur Zigarette. Die Vergiftung nimmt so ihren Lauf, denn da Tabak ein mangelhafter Ersatz für die Endorphine ist, braucht mehr und mehr ihm, um diese Wirkung zu erzielen.
Um wirklich dauerhaft rauchfrei zu werden, die richtigen Handlungsalternativen zu erarbeiten und nicht nur zu verdrängen, ist es unumgänglich, die körperliche, geistige und seelische Ebene in der Raucherentwöhnung zu bearbeiten.
Zur Bearbeitung der körperlichen Ebene, wird die notariell beglaubigte Photonen-Therapie eingesetzt. (mehr über Bionic 880 hier klicken)
Noch ein paar Gefahren des Tabaks:
• Es sterben in Deutschland ca. 200 Personen pro Tag daran
• Er ist die Ursache für ein Drittel aller Krebsfälle, ein Viertel der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 80% der chronischen Bronchitiden
• Tabak verkürzt das Leben eines Raucher um ca.10 Jahre
• Tabak enthält neben Nikotin mehr als 4.000 andere giftig chemische Substanzen, die zu einer Schwächung des Körpers (Immunsystems) führen und ihn für Krankheiten aller Art anfällig machen.
• Über 500 krebsfördernde Substanzen fallen über die verschiedenen Körperorgane her und führen so Zigarette für Zigarette zu unheilbaren Krankheiten.
Wählen Sie also die Methode, die es ihnen ermöglicht, sich ohne Entzugserscheinungen vom Rauchen zu befreien, und keinen anderen Nebenschauplatz zu eröffenen.
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